[M] Avenio Sammelthema

Strecken, Fahrzeuge und Technik von Straßenbahnen und Stadtbahnen
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Jojo423
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Beitrag von Jojo423 »

mmouse @ 20 Aug 2018, 17:50 hat geschrieben: Die Bürger sind also Eigentümer des ganzen, insofern haben sie jedes Recht auf Auskunft.
Ich bin weder Eigentümer der SWM noch habe ich Anteile, obwohl ich Bürger der Stadt München bin. Richtig ist: Die Stadt ist Eigentümer, nicht die Bürger.

Und auch das verpflichtet die SWM nicht automatisch dazu, alles öffentlich und transparent machen zu müssen.
Viele Grüße
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sebastian_t
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Beitrag von sebastian_t »

EasyDor @ 21 Aug 2018, 10:56 hat geschrieben: Das würde ich so nicht unterschreiben (und die TAB wahrscheinlich erst recht nicht)...
Bei einem Vierteiler hast du noch ein Gelenk in der Mitte das bei einer rein mechanischen Konstruktion die beiden außen liegenden Gelenke beeinflusst da sich ja die Drehgestelle gegenüber dem Wagenkasten bewegen können.

Da die Biegung des Zuges aber elektronisch gesteuert wird ist es beim Avenio wahrscheinlich wirklich egal.

Aber wie ist das z.B. beim P-Wagen? Der hat doch sicher Solo einen anderen Kurvenlauf als mit Anhänger? Gut dass der zugelassen ist.... :D
Bevor es hier technisch zu abenteuerlich wird...:
Bei einem Vierteiler wie Avenio, R3, P ist das mittlere Gelenk zu Entlastung da, da es ein Doppelgelenk ist.

Die "Biegung" (ich hoffe als Fahrgast immer dass sich nichts biegt) ist elektronisch gesteuert? Mit Sicherheit nicht.
Wie soll das gehen, dann bräuchte man noch Kraftgeber...

Der Solo P (angetriebener Wagen) hat den gleichen Raumbedarf wie der Anhänger, wie auch ohne Anhänger, siehe Oben, das Doppelgelenk entlastet und führt nicht.

BTW: der 2501 war gegen 8:30 am Ostfriedhof.
Valentin
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Beitrag von Valentin »

Jojo423 @ 22 Aug 2018, 11:10 hat geschrieben:Der Steuerzahler pumpt so gut wie gar kein Geld in die SWM. Insofern hat ihn das auch nur in dem Maße zu interessieren, wie ihm das Gesetz das zustehen lässt. Zeug mir doch jenes, welches die SWM verpflichten würde, offen und transparent das ganze Aufarbeiten zu müssen.
Mit Deiner Begründung werden leider gerne immer wieder in Deutschland stadteigene Töchter als unauffälliger Verschiebebahnhof von Schulden genutzt. Die hochverzinsten Schulden der SWM sind da so ein Beispiel von von in Öffentlichkeit weitgehend unbekannten Außenständen.

Kleines Beispiel: https://www.echo-online.de/lokales/darmstad...levant_18744555
Oder hier beim Seilbahnbau: https://the-duesseldorfer.de/chapeau-ob-erw...uesseldorf-nie/
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Jojo423
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Beitrag von Jojo423 »

Valentin @ 22 Aug 2018, 12:20 hat geschrieben: Mit Deiner Begründung werden leider gerne immer wieder in Deutschland stadteigene Töchter als unauffälliger Verschiebebahnhof von Schulden genutzt. Die hochverzinsten Schulden der SWM sind da so ein Beispiel von von in Öffentlichkeit weitgehend unbekannten Außenständen.

Kleines Beispiel: https://www.echo-online.de/lokales/darmstad...levant_18744555
Oder hier beim Seilbahnbau: https://the-duesseldorfer.de/chapeau-ob-erw...uesseldorf-nie/
Die SWM machen ja auch massig Gewinn, zumindest außerhalb des Verkehrsgeschäfts.
Viele Grüße
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Beitrag von Balduin »

Bzgl. Transparenz, wie ist das eigentlich in der Hinsicht, dass die MVG ja irgendwie Auftragnehmer eines (ausgeschrieben) staatlichen Auftrags ist?
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Jojo423
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Beitrag von Jojo423 »

Balduin @ 22 Aug 2018, 12:33 hat geschrieben: Bzgl. Transparenz, wie ist das eigentlich in der Hinsicht, dass die MVG ja irgendwie Auftragnehmer eines (ausgeschrieben) staatlichen Auftrags ist?
Die Leistungen sind ja nicht ausgeschrieben, es handelt sich dabei nur um einen In-House Vergabe die eigenwirtschaftlich betrieben wird. Die Stadt bezahlt nur Dinge, die sie politisch haben will, wie zum Beispiel die Nachtlinien oder den Stadtbus 158.
Viele Grüße
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Jojo423 @ 22 Aug 2018, 11:28 hat geschrieben: Und was ist genau passiert? Ich finde die Entscheidung 3+2 Teiler zu kaufen, die richtige war. Man muss bei solchen Investitionen immer in die Zukunft schauen. Durch 5 Teiler hat man 25% mehr Kapazität im Gegensatz zu deinen präferierten 4 Teilern. Was bedeutet das jetzt konkret? Schauen wir mal 7 Jahre in die Zukunft. Die Maße an Fahrgästen fordert pro 10 Minuten den Einsatz von 20 Wagen. Bei 4-Teilern würde das ein 2-Minuten-Takt bedeuten, bei 5-Teilern allerdings nur einen 2,5-Minuten-Takt. Aus betrieblicher Sicht halte ich einen 2-Minuten-Takt bei einem Verkehrsmittel wie der Trambahn, die sehr schnell und stark von äußeren Einflüssen abhängig ist, als nicht stabil an. Mit nur 60 Sekunden Verspätung, die sehr schnell Zustandekommen (eine rote Ampel reicht schon aus), hat man 50% der Fahrgäste des folgendes Zuges ebenfalls im Fahrzeug. Dadurch kommt es zu Pulkbildungen welche auf jeden Fall verhindert werden sollten. Bei einem 2,5 Minuten Takt habe ich bei 60 Sekunden Verspätung lediglich 40% der Fahrgäste des folgenden Zuges.
Wären 6- oder Mehrteiler dann nicht sogar noch besser? Rein theoretisch natürlich schon. Jedoch darf man nicht den Aufwand und den dadurch resultierenden Nutzen außer Acht lassen. Eine Streckenverschwenkung zu bauen dürfte sicherlich eine zweistelligen Millionenbetrag kosten. Solange die Stadt München so sehr mit Ausgaben für den ÖPNV geizt, lassen sich solche Dinge nicht alleine von der SWM stemmen und sind daher unrealistisch. Das gleiche Argument gilt für 3+2 vs 5 Teiler. Nicht nur, dass der Einsatz vorerst nur auf der SL20/21 möglich wäre, nein, auch wäre beispielsweise ein neuer Betriebshof notwendig. Auch das dürfte einen hohen zweistelligen Millionenbetrag bedeuten.

Was die eigentlich Krux der Verkehrsplanung ist: Man muss für eine Zukunft planen, bei der man nicht genau weiß, wie sie aussehen wird. Gerade bei infrastruktur (Züge + Strecken) ist man da sehr unflexibel beim Anpassen. Ich kann mir daher schon vorstellen, wieso man damals mit den R2 die P-Wagen ersetzt hat, oder nur so wenige R3 bestellt hat. Damals kam natürlich noch der Sparzwang und die wahrscheinlich zu pessimistischen Fahrgastentwicklungszahlen dazu. Aber man hat auch nicht mit so einem Bevölkerungsantieg in München gerechnet, der schon sehr beeindruckend war!
Ich halte es für die falsche Entscheidung. Aus dem einfachen Grund, erst die Pflicht dann die Kür. Erst mal muss man den Betrieb stabilisieren und dafür sorgen, dass ich ein zugelassenes Fahrzeug in ausreichender Menge für einen stabilen Betrieb habe, was ich auch bei Bedarf nachkaufen kann.

Dann kann ich mich ins Neuland begeben, nicht anders herum.
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Balduin
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Beitrag von Balduin »

Jojo423 @ 22 Aug 2018, 13:41 hat geschrieben: Die Leistungen sind ja nicht ausgeschrieben, es handelt sich dabei nur um einen In-House Vergabe die eigenwirtschaftlich betrieben wird. Die Stadt bezahlt nur Dinge, die sie politisch haben will, wie zum Beispiel die Nachtlinien oder den Stadtbus 158.
Allerdings müsste es doch eigentlich für "Stadtverkehr München" mal eine Ausschreibung geben, gemäß EU-Recht. Wie bei allen möglichen S-Bahnen etc. auch, sie eben auch Nürnberg mit der VAG. Wie und warum geht das (ohne) in München?
Jetzt mal unabhängig davon inwieweit diese Ausschreiberei in der Form immer so sinnvoll ist (oder auch nicht)
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Jojo423
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Beitrag von Jojo423 »

Balduin @ 22 Aug 2018, 12:53 hat geschrieben: Allerdings müsste es doch eigentlich für "Stadtverkehr München" mal eine Ausschreibung geben, gemäß EU-Recht. Wie bei allen möglichen S-Bahnen etc. auch, sie eben auch Nürnberg mit der VAG. Wie und warum geht das (ohne) in München?
Jetzt mal unabhängig davon inwieweit diese Ausschreiberei in der Form immer so sinnvoll ist (oder auch nicht)
Eben genau deshalb, damit städtische Unternehmen die Linien weiter betreiben können. Es gibt aber Auflagen, beispielsweise darf kein Geld aus anderen Unternehmensteilen (beispielsweise dem Stromgeschäft der SWM) für den Verkehr verwendet werden. Auch muss der Betrieb wirtschaftlich sein, also kostendeckend. Sonst könnte ein privater Anbieter kommen und die Linien übernehmen, vorausgesetzt er macht es billiger. Die Stadt München plant auch keine Leistungen, das macht die MVG selber. Insofern müsste das dann auch umgestellt werden, falls es zu Ausschreibungen kommen sollte, das dürfte dann aber eine rein politische Entscheidung sein.
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Beitrag von TramBahnFreak »

Jojo423 @ 22 Aug 2018, 12:28 hat geschrieben: Was die eigentlich Krux der Verkehrsplanung ist: Man muss für eine Zukunft planen, bei der man nicht genau weiß, wie sie aussehen wird.
Prognosen sind generell insbesondere dann schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.
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Beitrag von sebastian_t »

Balduin @ 22 Aug 2018, 13:53 hat geschrieben: Allerdings müsste es doch eigentlich für "Stadtverkehr München" mal eine Ausschreibung geben, gemäß EU-Recht.
Soviel ich weiß hat es die gegeben und die Konzession der MVG (Lizenznehmer) läuft noch bis 2022.
Aber spielen wir es mal durch: es wird ausgeschrieben, ein anderer gewinnt...
Kommt er dann mit 150 Trams, 600 U-Bahnzüge oder kauft er alle Fahrzeuge und die Infrastruktur, übernimmt alle Mitarbeiter und macht es besser und billiger? Mit der gleichen Behörde?
Ja, ja, ich gehe jetzt mal lachen.
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Balduin
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Beitrag von Balduin »

sebastian_t @ 22 Aug 2018, 15:55 hat geschrieben: Soviel ich weiß hat es die gegeben und die Konzession der MVG (Lizenznehmer) läuft noch bis 2022.
Aber spielen wir es mal durch: es wird ausgeschrieben, ein anderer gewinnt...
Kommt er dann mit 150 Trams, 600 U-Bahnzüge oder kauft er alle Fahrzeuge und die Infrastruktur, übernimmt alle Mitarbeiter und macht es besser und billiger? Mit der gleichen Behörde?
Ja, ja, ich gehe jetzt mal lachen.
Der Punkt ist der: dadurch dass eben durch diese Konzession eine Abhängigkeit vom Staat und dadurch von Steuergeldern gibt, hat "der Steuerzahler" dann doch irgendwie das Recht gewisse Transparenzen zu fordern...
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Beitrag von sebastian_t »

Was hat jetzt die Transparenz mit der Lizenz zu tun?
Auch da gilt: bei einem städtischen Unternehmen kriegst doch mehr raus als von einem privaten Lizenznehmer.
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mmouse
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Beitrag von mmouse »

sebastian_t @ 22 Aug 2018, 11:47 hat geschrieben: BTW: der 2501 war gegen 8:30 am Ostfriedhof.
Hat man Giesing vorsichtshalber evakuiert? Wieviel Variobahnen sind vor Schreck aus den Schienen gesprungen?

Das ganze natürlich nur rein zufällig ein paar Tage nach entsprechenden Zeitungsartikeln zum Thema :rolleyes:

Tramreport hat jedenfalls ein Foto.
Ein Vier-Milliarden-Tunnel ist kein Ersatz für ein sinnvolles Nahverkehrskonzept.
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Der jüngst hier verlinkte SZ-Artikel erwähnt, dass wohl noch 2018 "Dutzende" weitere Trambahnen bestellt werden sollen. Ich bin mal gespannt, ob man noch mehr 2+3 = 5-Teiler bestellt, oder ob mehr bewährte 4-Teiler kommen.
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Jojo423
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Beitrag von Jojo423 »

sebastian_t @ 22 Aug 2018, 14:55 hat geschrieben: Soviel ich weiß hat es die gegeben und die Konzession der MVG (Lizenznehmer) läuft noch bis 2022.
Aber spielen wir es mal durch: es wird ausgeschrieben, ein anderer gewinnt...
Kommt er dann mit 150 Trams, 600 U-Bahnzüge oder kauft er alle Fahrzeuge und die Infrastruktur, übernimmt alle Mitarbeiter und macht es besser und billiger? Mit der gleichen Behörde?
Ja, ja, ich gehe jetzt mal lachen.
Konzessionen sind ja immer linientreue, daher dürfte es keinen pauschalen Zeitpunkt geben, wann diese auslaufen.
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Beitrag von sebastian_t »

Jojo423 @ 22 Aug 2018, 16:32 hat geschrieben: Konzessionen sind ja immer linientreue, daher dürfte es keinen pauschalen Zeitpunkt geben, wann diese auslaufen.
Genau das wurde hier verlinkt...in Nürnberg läuft die aus...
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Hat das eigentlich einen bestimmten Grund, warum man die neuen Vierteiler 25er Nummern verpasst hat?
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
Hot Doc
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Beitrag von Hot Doc »

Oliver-BergamLaim @ 22 Aug 2018, 16:14 hat geschrieben: Der jüngst hier verlinkte SZ-Artikel erwähnt, dass wohl noch 2018 "Dutzende" weitere Trambahnen bestellt werden sollen. Ich bin mal gespannt, ob man noch mehr 2+3 = 5-Teiler bestellt, oder ob mehr bewährte 4-Teiler kommen.
Ich hatte mal auch was von einer Option 5-Teiler im Kopf. Es gibt/gab durchaus Planungen auch die 19 für 5-Teiler auszubauen.
Inwieweit das noch aktuell ist, weiß ich nicht.

Ich hoffe mal, dass für alle R2alt mindestens ein 4-Teiler Avenio kommt. Wenn ein paar größere Kisten kommen, auch immer gut.
Kuppelkram hat aus meiner Sicht nicht so viele Vorteile.
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Beitrag von sebastian_t »

Lazarus @ 22 Aug 2018, 17:52 hat geschrieben: Hat das eigentlich einen bestimmten Grund, warum man die neuen Vierteiler 25er Nummern verpasst hat?
Wahrscheinlich haben die Bearbeiter nichts zu tun und den aufmerksamen Fahrgast ärgern.
Oder haben keine freie Nummern.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Hot Doc @ 22 Aug 2018, 20:08 hat geschrieben: Ich hatte mal auch was von einer Option 5-Teiler im Kopf. Es gibt/gab durchaus Planungen auch die 19 für 5-Teiler auszubauen.
Welche SL19, die alte oder die heutige?

Das zeiht für mich das Dilemma der Fünfteiler. Man erinnere sich, die 3+2 Teiler wurden für die Linien 20 und 21 beschafft, allerdings wurde das Liniennetz bereits während der Beschaffung (noch nicht mal Zulassung) soweit geändert, dass man die längeren Züge auf der SL21 nicht brauchen kann, bzw dafür auch zuwenig da wären, für die SL20 aber zuviel.
Ich plädiere dafür, erst mal in ausreichender Zahl Vierteiler zu beschaffen, dass man mal aus der Mangelwirtschaft rauskommt.
Wenn man dann noch Fünfteiler einsetzen mag gerne, aber nur wenn man mal ein langfristiges Konzept hat. Man hatte ja kurzfristig nach den Leaks von Tramreport Ende letzten Jahres die Hoffnung die MVG würde ein langfristiges Konzept entwickeln. Dass sie damit nicht an die Öffentlichkeit gegangen sind, liegt wohl maßgeblich daran, dass sie das wohl noch ma, über den Haufen geworfen haben. Gebe es mal ein stabiles langfristiges Konzept, könnte man ja auch danach das Netz ausbauen und passende Züge beschaffen.
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Beitrag von bestia_negra »

Iarn @ 26 Aug 2018, 09:01 hat geschrieben: Welche SL19, die alte oder die heutige?

Das zeiht für mich das Dilemma der Fünfteiler. Man erinnere sich, die 3+2 Teiler wurden für die Linien 20 und 21 beschafft, allerdings wurde das Liniennetz bereits während der Beschaffung (noch nicht mal Zulassung) soweit geändert, dass man die längeren Züge auf der SL21 nicht brauchen kann, bzw dafür auch zuwenig da wären, für die SL20 aber zuviel.
Ich plädiere dafür, erst mal in ausreichender Zahl Vierteiler zu beschaffen, dass man mal aus der Mangelwirtschaft rauskommt.
Wenn man dann noch Fünfteiler einsetzen mag gerne, aber nur wenn man mal ein langfristiges Konzept hat. Man hatte ja kurzfristig nach den Leaks von Tramreport Ende letzten Jahres die Hoffnung die MVG würde ein langfristiges Konzept entwickeln. Dass sie damit nicht an die Öffentlichkeit gegangen sind, liegt wohl maßgeblich daran, dass sie das wohl noch ma, über den Haufen geworfen haben. Gebe es mal ein stabiles langfristiges Konzept, könnte man ja auch danach das Netz ausbauen und passende Züge beschaffen.
Welche Äste sind denn aktuell für 5-Teiler ausgebaut?


- Stachus - HBF - Moosach
können hier theoretisch auch 5-Teiler am Westfriedhof und/oder an der Hochschule wenden?

- Stachus - Maximilianstr - MWP - St-Veit-Str
- Sendlinger Tor - Stachus - Barerstr bis Scheidplatz
- Sendlinger Tor - Stachus - Barerstr bis Petuelring
- MWP - Berg am Laim

Stimmt das?
Hab ich noch was vergessen?
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Jean
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Beitrag von Jean »

Langfristig sehe ich für alle Linien die mit vier Teilern bedient werden Potential für fünf Teiler!
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
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Beitrag von bestia_negra »

Jean @ 26 Aug 2018, 09:24 hat geschrieben: Langfristig sehe ich für alle Linien die mit vier Teilern bedient werden Potential für fünf Teiler!
Wurde bei den in jüngerer Zeit gebauten Strecken darauf geachtet?

Berg-am-Laim schon.
St-Emmeram auch?
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Beitrag von Iarn »

bestia_negra @ 26 Aug 2018, 09:41 hat geschrieben: Wurde bei den in jüngerer Zeit gebauten Strecken darauf geachtet?

Berg-am-Laim schon.
St-Emmeram auch?
St Emmeram definitiv nicht in der Länge* , dafür kann es sein, dass man für breitere Fahrzege Vorkehrungen geschaffen hat, damals war noch eine SUB auf Teilen der Strecke im Gespräch (Messe - Englschalking - Cosimastr. - St. Emmeram - Nordring etc).

* habe da mal beim Aussteigen geschaut ob die Bahnsteige eigentlich länger als R3 sind, nicht wirklich
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Beitrag von spock5407 »

Grad der aktuelle 17er bräuchte 5teiler dringend; auf ganzer Länge. Viel mehr, als der frühere Ast zur Schwansee (wo ja die Hst am Ostfriedhof zumindest dafür bei der Sanierung dafür hergerichtet wurden).
Das Netz wurde ja offiziell mit der Begründung auf nachfragegerechtere Wageneinsätze umgestellt.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Ich halte einen dichteren Takt wichtiger als 5 Teiler. An vielen Orten sind 25% mehr Kapazität auch wieder sehr schnell erachöpft. Mit Taktverdichtungen ist deutlich mehr raus zu holen.
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Beitrag von spock5407 »

Mit der aktuellen Situation am Hbf/Bahnhofplatz eher nicht zu machen.
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Jean
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Beitrag von Jean »

In der Arnulfstraße soll ja irgendwann ein 3/4 Minuten Takt kommen...viel mehr wäre wohl aber nicht drin. Und das wird definitiv nicht reichen...auch wenn alle Kurse mit Vierteilern bestückt sind. Bei der Trambahn kann man viel mehr raus holen wenn man längere Züge bestellen würde!
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Beitrag von spock5407 »

3/4, wo dann dauernd Züge ausfallen...
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