Mit nur einem Anbieter klappt das einsteigen in den späteren Zug einfach so, die Zugbindung ist ja bei Verspätung aus voriger Fahrt aufgehoben,
nehme ich andern Zug, sei es Westbahn, Flix, Italo,... geht das nicht mehr. Aus Kundensicht ist das eindeutig eine
Verschlechterung.
Man muss nach aktueller Lage eine neue Fahrkarte vom vollen Preis des anderen Anbieters kaufen und darf sich nachher rumstreiten mit der Abrechnung. Im schlimmsten Fall bleibt man auf den Mehrkosten sitzen.
Wenigstens für Flexpreis Fahrkarten sollte es ohne Mehrkosten möglich sein. Die kosten ja ungefähr dasselbe bei jedem Anbieter.
Bei Sparpreisen wäre ein Hinweis beim Kauf, bei der Fahrplanauskunft oder auf dem Ticket selbst sinnvoll.
Wer solche kauft, muss sich bewusst sein dass man den Fahrplan seines Anbieters (also hier z.B. nur 2h Takt) nutzt, die anderen Züge quasi 'nicht existieren.
Hier mal offtopic, betreffend den Verweis auf die Radl-Ausleihe (tz-Artikel), hab mir das angeschaut:
- myBike will Rückgabe nur an Leihstationen
- Wer das Radl absperrt 'gibt es zurück', absperren ausserhalb Rückgabestation bewirkt Strafzahlung.
- Wenn ich dasselbe Radl ein Stück später wieder ausleihe, bleibt die Strafzahlung aktiv, obwohl deren Sinn ja ist dass das Radl an bekannter Adresse zum (wieder-)ausleihen steht.
- Damit das Radl nicht geklaut wird, ist aber ein absperren nötig.
- Will man es selbst wieder nutzen, muss man es vorher in der App als pausiert abmelden und darf danach erst absperren
Aus meiner Sicht ist das unnötig kompliziert, die einfache Lösung sollte sein, die Strafzahlung entfällt wenn das Radl innerhalb x Stunden wieder gebucht wird, sei es der vorige Nutzer oder jemand anderes.
Oder zumindest eine automatisch einsetzende 'Pausen-'Gebühr fällt an, wird aber in der Höhe auf die Strafzahlung limitiert.
Sinn der Strafzahlung ist ja 'verstecktes' abstellen zu verhindern. Aber eben selbst das pausieren direkt nach dem abstellen würde zur Strafzahlung führen, was zu dem hohen Betrag von >100 Euro für eine Fahrt mit mehreren Unterbrechungen führte.
Auf den Bahnberiech bezogen wäre dass so dass für jeden Zug (beim jedem umsteigen) jeweils die 60 Euro EBE verrechnet würden statt es als einen Vorgang zu sehen.
Das ist für mich ein Fehler in der Geschäftslogik bei myBike (ist bei anderen Anbietern eben nicht so) den man nicht der Kundschaft anlasten sollte. Die 'Pause' Funktion sollte immer implizit aktiviert werden ausserhalb der Stationen, ohne extra Aktion seitens des Kunden oder zumindest
nach dem abstellen noch wählbar sein
Bei uns im Ort (Knapp ausserhalb München) sind solche Stationen in den letzten Monaten ja wie die Schwammerl gewachsen, aber mit solchem Regelwerk wird das nicht klappen und die Räder nur gelegentlich genutzt werden