[M] Avenio Sammelthema
Weil die MVG dabei leider solche üblen Ideen entwickelt wie Pasing-St Emeram und sich dann wundert, wenn das Ding nicht pünktlich wird...Iarn @ 4 Jul 2019, 18:35 hat geschrieben: Das Liniennetz wird eh 2022 neu gemacht und egal was bei raus kommt, Du wirst eh meckern also ist es eh wurscht.
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bestia_negra
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Seit wann ist der Emmeram-Ast sonderlich verspätungsanfällig?Lazarus @ 4 Jul 2019, 17:54 hat geschrieben: Weil die MVG dabei leider solche üblen Ideen entwickelt wie Pasing-St Emeram und sich dann wundert, wenn das Ding nicht pünktlich wird...
Vom Herkommerplatz stadtauswärts ausschließlich eigener Gleiskörper.
Komm ihm doch nicht mit Fakten. Alles was über den Kreisel Pasing Bf - Rathaus Pasing hinausgeht, ist für ihn verspätungsanfällig und selbst da würde er noch über Verspätungen und ausfallende Kurse schimpfen. Alleine um des Schimpfens wegen.bestia_negra @ 4 Jul 2019, 17:57 hat geschrieben: Seit wann ist der Emmeram-Ast sonderlich verspätungsanfällig?
Vom Herkommerplatz stadtauswärts ausschließlich eigener Gleiskörper.
Diese Menschen, die in einem Eisenbahnforum pro Auto argumentieren und in ihrer Kleinsichtigkeit ständig für das Auto Werbung machen, finde ich hier schon etwas deplaziert.
Ein bisschen DFTT würde dem Forum gut tun... 
Und um mit einzusteigen... Ganz unrecht hat er ja nicht indem er Verstärkerlinien mit anderer Nummer und zwischen Linien gemischtem Fahrtweg anprangert...
Sowas wie die 28 macht Sinn (und wird ja auch sehr gut angenommen), aber soetwas wie die U7 oder U8 ist immer deutlich leerer weil die Leute die via-Angabe nicht lesen oder nicht checken... Oft genug erlebt dass da am Hohenzollernplatz nicht zum HBF eingestiegen wird obwohl die Bahn da ja gar nicht anders fahren kann... Aber das weiß der gemeine Fahrgast halt ned.
Und um mit einzusteigen... Ganz unrecht hat er ja nicht indem er Verstärkerlinien mit anderer Nummer und zwischen Linien gemischtem Fahrtweg anprangert...
Sowas wie die 28 macht Sinn (und wird ja auch sehr gut angenommen), aber soetwas wie die U7 oder U8 ist immer deutlich leerer weil die Leute die via-Angabe nicht lesen oder nicht checken... Oft genug erlebt dass da am Hohenzollernplatz nicht zum HBF eingestiegen wird obwohl die Bahn da ja gar nicht anders fahren kann... Aber das weiß der gemeine Fahrgast halt ned.
The definition of insanity is doing the same thing over and over and expecting different results.
Unkannter Verfasser - nicht A. Einstein
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bestia_negra
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@easydor
Bei dem Thema bin ich zwiegespalten.
Bei der U-Bahn bin ich 100% für einen linienreinen Betrieb in möglichst dichtem Takt ohne linienwechselnde Verstärkerlinien wie U7 oder U8. Bei einem Takt2 und bahnsteiggleichem Umsteigen ist der Zeitverlust für diejenigen, die den linienwechsler nutzen würden gering. Dafür hat man den Vorteil, dass jeder immer in die erste U-Bahn einsteigt die kommt und die Züge somit gleichmäßiger ausgelastet sind.
Bei der Tram dagegen finde ich es durchaus interessant möglichst viele Direktverbindungen anzubieten. Dabei ist es mMn wichtig, dass mögliche Verstärkerlinien immer fahren. Durch die langsamere Reisegeschwindigkeit gegenüber der U-Bahn muss die Tram mit anderen Argumenten punkten. Und Direktverbindungen sind immer attraktiv.
Ich könnte mir beispielsweise gut eine Verstärkerlinie St-Veit - Ostbahnhof - MWP - Effnerplatz vorstellen. Diese muss dann aber ganztägig im Takt 10 fahren, sonst wird sie von vielen (v.a. Gelegenheitsfahrern) einfach ignoriert.
Bei dem Thema bin ich zwiegespalten.
Bei der U-Bahn bin ich 100% für einen linienreinen Betrieb in möglichst dichtem Takt ohne linienwechselnde Verstärkerlinien wie U7 oder U8. Bei einem Takt2 und bahnsteiggleichem Umsteigen ist der Zeitverlust für diejenigen, die den linienwechsler nutzen würden gering. Dafür hat man den Vorteil, dass jeder immer in die erste U-Bahn einsteigt die kommt und die Züge somit gleichmäßiger ausgelastet sind.
Bei der Tram dagegen finde ich es durchaus interessant möglichst viele Direktverbindungen anzubieten. Dabei ist es mMn wichtig, dass mögliche Verstärkerlinien immer fahren. Durch die langsamere Reisegeschwindigkeit gegenüber der U-Bahn muss die Tram mit anderen Argumenten punkten. Und Direktverbindungen sind immer attraktiv.
Ich könnte mir beispielsweise gut eine Verstärkerlinie St-Veit - Ostbahnhof - MWP - Effnerplatz vorstellen. Diese muss dann aber ganztägig im Takt 10 fahren, sonst wird sie von vielen (v.a. Gelegenheitsfahrern) einfach ignoriert.
Da hätte man aber auch eine einigermassen passable Umlaufzeit, wo man im Zweifel Verspätungen wieder reinholen kann. St. Emeram-Pasing dürfte eine Umlaufzeit von fast zwei Stunden haben, da wird sich jede Verspätung fatal auswirken....bestia_negra @ 4 Jul 2019, 20:53 hat geschrieben: Ich könnte mir beispielsweise gut eine Verstärkerlinie St-Veit - Ostbahnhof - MWP - Effnerplatz vorstellen. Diese muss dann aber ganztägig im Takt 10 fahren, sonst wird sie von vielen (v.a. Gelegenheitsfahrern) einfach ignoriert.
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Wieso nicht? Anderswo hat man weniger Vorschriften und Vorurteile als in München, wo die nächste Dorfposse sein wird, dass die jetzt neu bestellten Trams wegen einer veränderten Schraube vor 2030 kaum die endgültige Zulassung für das Gesamtnetz bekommen werden. Natürlich wird nicht jedes Netz mit Normalspur heiß drauf sein, gebrauchte (gepflegte darf man ja ruhig anzweifeln) Trams in einer Breite zu bekommen, die eher zur Meterspur passt, aber irgendwo in (Süd-)Osteuropa vielleicht ...Iarn @ 4 Jul 2019, 15:59 hat geschrieben: Ich bezweifle, dass die jemand haben will.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
Man hat es ja schon versucht die nach Nürnberg zu verkaufen (vermutlich eher zu guten Konditionen), wo schon welche fahren und die haben partout nicht angebissen. Es ist ja nicht so, als wäre nur München unglücklich mit den Zügen.
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
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Es reicht wenn eine signifikante Menge potentieller Kunden abgeneigt sind, ansonsten würde ich meinen Euro 5 Diesel auch gut los (es gibt ja auch noch Leute die vom Diesel überzeugt sind).146225 @ 4 Jul 2019, 21:18 hat geschrieben: Aber auch bei weitem nicht so (wie du es darstellst), als wäre jeder Betreiber unglücklich damit.
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Vergesst das mit dem Verkauf der Varios mal fix wieder. Da wird euch der Stadtrat mit Sicherheit einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen. Weil man wird keine Trams für viel Geld anschaffen, nur um sie dann wenige Jahre später wieder für einen Bruchteil des Wertes zu verkaufen. Die werden da nicht mitspielen...
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Pauline366
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Es ist mal endlich ein richtiger Schritt 73 Fahrzeuge zu bestellen. Der R2.2 war für mich ein "gewaltiger Rohrkrepierer", dann Entscheidung zu 20 R3.3 anzuschaffen wegen der Größe richtig war, aber auch ein "Rohrkrepierer", weil wir hatten fast 40 Pp Wagen. Man hätte statt der Experimente S, T damals schon eine Zukunftstranche von 100 Fahrzeugen festlegen sollen. Daß die Tram in München beliebt ist, sah man spätestens 1999 (nach nur 3 Jahren) als eine Verstärkerlinie zur 17er Hbf-Romanplatz eingeführt werden mußte, weil der R2.2 zu klein ist.
Wir sind alle Menschen & bleiben wir auch in dieser schwieriger Situation menschlich mit Anstand & Abstand.
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Auer Trambahner
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Interessant, dass man mittlerweile gar nicht mehr darüber redet, die letzten verbliebenen Pp irgendwann doch noch zu ersetzen. B-)bestia_negra @ 4 Jul 2019, 14:09 hat geschrieben:Aus der RU:
Die nun bestellten Trambahnzüge ermöglichen weitere Verbesserungen des Angebotes (Taktverdichtungen im Bestandsnetz und Bedienung von Neubaustrecken), sie sind aber auch für die Aufstockung der Betriebsreserve und als Ersatz für die ältesten Niederflurfahrzeuge der Baureihe R2 aus den Jahren 1994 bis 1997 vorgesehen, die in absehbarer Zeit das Ende ihrer wirtschaftlichen Lebensdauer erreichen und zu wenig Kapazität für das weiter steigende Fahrgastaufkommen in
München bieten.
Ein historischer wird schon bleiben. :ph34r:andreas @ 6 Jul 2019, 09:10 hat geschrieben: ich träume ja davon, daß man einen P/p Kurs einfach so als gelebte Historie dauerhaft fahren lässt....
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Naja ich gehe mal davon aus, daß es nur um Schweißen der Wagenkästen geht? Endmontage wird sicherlich in Wien bleiben, zumal das dortige Werk ohnehin nicht ausgelastet ist.Luckner @ 5 Jul 2019, 00:29 hat geschrieben: Interessanter Aspekt: Laut Tramreport werden die Wagen nicht mehr in Wien gebaut.
Aber offenbar möchte Siemens - die bisher ja eigentlich nie Probleme mit Rissen in Wagenkasten der Drehgestell hatte - mit aller Gewalt zu Bombardier und Stadler in Hinblick auf mangelhafte Schweißnähte/Wagenkästen aufholen. Glaub nicht, daß da in Serbien von Anfang an alles glatt laufen wird qualitativ. Im Endeffekt wird es dann teurer als hätte mans einfach gelassen wie es war.
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Auer Trambahner
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Die Christl vielleicht ja. Münchentram sind mangels Buchung z.B. letztes Wochenende sogar einzelne Fahrten ausgefallen.Iarn @ 6 Jul 2019, 10:25 hat geschrieben: Ich denke bei Events wie der Christkindl Tram würden aich mittlerwrile auch zwei Oldtimer Züge lohnen. Die war letzte Saison durchgehend ausgebucht.
Der mit dem Ölkännchen tanzt!